Technologische Ganzheitlichkeit schafft Kosteneinsparpotenziale

In dem strategischen Ausbau unseres Leistungsangebotes tragen jüngste Investitionen in Technologie und Kapazität weiter zu unserer Wettbewerbsfähigkeit bei. Dabei wurden im August dieses Jahres zwei Hochleistungsbäder für die Galvanoformung mit jeweils 30.000 Liter Volumen in Betrieb genommen. Im Bereich des Werkzeugbaus für die Luftfahrtindustrie können wir ab sofort auch die Konstruktion von kundenspezifischen Fräsaufnahmen, sogenannte DRJ´s (Drill Rooting Jigs), als Ergänzung für die seit Jahrzehnten zum Produktportfolio gehörenden Laminiervorrichtungen anbieten. Diese werden dann vom Kunden zur finalen Bearbeitung der aus den Laminiervorrichtungen entstandenen Bauteile eingesetzt. Damit offerieren wir unseren Kunden die Erstellung kompletter Werkzeuge für einen weiteren Teil ihrer zusammenhängenden Prozesskette. „Mit diesen strategischen Investitionen und Portfolioerweiterungen verfolgen wir konsequent unser Unternehmensleitbild „die Form der Zukunft“ und verbessern damit unsere Kundenorientierung in punkto Technologie, Service und Kosteneffizienz“, so Geschäftsführer Kurt Stricker.

Erweitertes Leistungsangebot im Werkzeugbau für die Luftfahrtindustrie

Die sinnvolle Zusammenlegung von Fertigungsschritten ist dabei ein entscheidender Teil unserer Unternehmensstrategie. So kann im Bereich der Laminiervorrichtungen nun die komplette Prozesskette abgebildet werden: von der Konstruktion des Badmodells nach kundenspezifischem Datensatz bis hin zur galvanischen Fertigung der Laminiervorrichtungen sowie der Erstellung von DRJ´s zur finalen Bearbeitung der aus den Laminiervorrichtungen entstandenen Bauteile. Für unsere Kunden bedeutet die Erstellung weiterer zum Fertigungsprozess gehörender Werkzeuge eine Einsparung administrativer und logistischer Kosten sowie eine höhere Transparenz in der Prozesskontrolle. Bei der Erstellung von DRJ´s setzen wir auf den Ausbau der Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern aus dem Bereich Modell- und Formenbau.

Bestmögliche Flexibilität in der Galvanoformung

„Die Investition in unsere Lieferflexibilität erfolgt stets mit Weitsicht und nur dann, wenn eine maximale Kapazitätsauslastung erreicht ist. Zudem berücksichtigen wir die zukünftige Auftrags- und Unternehmensentwicklung“, so Markus Tack – Vertriebsleiter und Prokurist von Fichtner & Schicht. Mit der Anschaffung der zwei Hochleistungsbäder und dem Umbau kleinerer, vorhandener Galvanobäder werden zunächst höhere Kapazitäten im Bereich der Fertigung von Erosionsschutzprofilen für Rotor- und Propellerblätter generiert. Unter Berücksichtigung des Umbaus der bestehenden Bäder, entstehen durch die zwei großen Hochleistungsbäder bis zu fünf weitere Badplätze für groß dimensionierte Werkzeugformen, z.B. Laminiervorrichtungen. Insgesamt kann Fichtner & Schicht damit eine Gesamtkapazität von 30 galvanischen Hochleistungsbädern zur Verfügung stellen. Neben dem Luftfahrtsektor werden ebenso Werkzeugformen für die Automobilindustrie hergestellt.